Schlagwort: vielfalt

Buddeberg: Vielfalt statt Einfalt – rechtskonservativem Hass die Stirn bieten

Am 9. September 2018 macht der selbst ernannte „Bus der Meinungsfreiheit“ Halt in Dresden. Auf dem Postplatz wollen die Organisator_innen ab 13 Uhr mit provokativen Parolen auftreten. Was hier als Meinungsfreiheit verkauft wird, ist in Wirklichkeit LSBTIQ*-feindlich und ein erbitterter Kampf gegen die Vielfalt von sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten. Doch es gibt Widerstand: Unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“ rufen verschiedene Organisationen zum Protest auf, darunter der Lesben- und Schwulenverband Sachsen, die LAG Queeres Netzwerk Sachsen, der Gerede Dresden e.V., die AIDS-Hilfe Dresden, das Frauen*bildungszentrum Dresden sowie diverse parteipolitische Gliederungen. Auch Sarah Buddeberg beteiligt sich am Gegenprotest.

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Einfache und leicht verständliche Aufklärungsarbeit zum Thema geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.

Es geht auch einfach! Wie die FUMA Fachstelle Gender NRW zeigt, geht Aufklärungsarbeit auch simpel und leicht verständlich. Das hier gezeigte Video richtet sich gegen die Diskriminierung von LGBTI*-Menschen, wie DIE LINKE sie fordert, und für die Anerkennung der Geschlechtergerechtigkeit und die Vielfalt von sexuellen Orientierungen.

Auf die Straße gegen Rassismus!

05. Dezember 2014  Uncategorized

In unserer Stadt leben etwa eine halbe Million Menschen. Die einen sind hier geboren, die anderen im Lauf ihres Lebens hergezogen. Wieder andere haben Krieg und Not in unsere Stadt verschlagen. Die Menschen unserer Stadt sind konfessionslos, Christen, Muslime, Juden, Hindus. Sie haben unterschiedliche Lebensplanungen und Vorstellungen von Partnerschaft und Familie. Sie sind jung und alt. Wir stehen für eine Stadt, in der jeder und jede sein Leben leben kann, ohne dabei andere in ihrer Freiheit zu beschränken. Damit das vielseitige und offene Dresden jeden Tag Realität sein kann, müssen wir ohne Vorbehalte und Ängste aufeinander zugehen, miteinander reden, einander zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen. Deshalb kritisieren wir PEGIDA, eine patriotische Bewegung, die Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, nicht in unserer Stadt haben möchte und ein diffuses Angstbild verbreitet. Wir wollen gemeinsam zeigen, dass Dresden mehr ist als die Menschen, die sich derzeit hinter PEGIDA versammeln. Für dieses, unser Dresden gehen wir am Montag, den 8.12., gemeinsam auf die Straße. Die Idee lautet, dass verschiedene Gruppen aus unterschiedlichen Richtungen in einem “Sternlauf” bzw. “Sternspaziergang” zum Platz am Neuen Rathaus beim Denkmal der Trümmerfrau gehen, wo ab 19 Uhr eine Abschlusskundgebung mit ganz kurzen Redebeiträgen pro “Teilweg” stattfindet. Zur Demo ruft ein breites Bündnis von Ausländerrat, Jüdische Gemeinde, Dresdner Studierendenschaften, CSD Dresden e.V., TU Dresden u.v.m. auf.   Treffpunkte am 8.12. u.a.: 16.30 Uhr Start Bahnhof DD-Neustadt (Bündnis DD-nazifrei) 17.00 Uhr Parkplatz hinter Bhf Mitte / neben Domäne 17.00 Uhr Start Fritz-Förster-Platz (TU, Stura) 18.00 Uhr Start Bahnhof DD-Mitte (SPD, Grüne, Linke) 18.00 Uhr Start Synagoge (jüdische Gemeinde) 18.00 Uhr Start Annenkirche (Ökumene) 19.00 Uhr Abschlusskundgebung vor dem Rathaus (Trümmerfrau)  

Dresden ist bunt!

18. November 2014  DIE LINKE Stadtverband Dresden

Hier ist der Redebeitrag, den unsere MdL Sarah Buddeberg auf der Kundgebung „Vielfalt statt Einfalt“ gehalten habe:

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

mein Name ist Sarah Buddeberg, ich bin Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der LINKEN Landtagsfraktion. Es ist großartig zu sehen, wie viele Menschen sich heute unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“ hier zusammengefunden haben. Es ist absolut notwendig, der Kundgebung der vorgeblich „besorgten Eltern“ ein deutliches Zeichen entgegenzusetzen.

Ja, vorgeblich besorgt. Ich nehme den Veranstaltern ihre Sorge nicht ab. Was würden ernsthaft besorgte Eltern denn sinnvollerweise tun? Sie könnten mit Pädagoginnen und Pädagogen über ihre Sorgen sprechen. Und sie könnten sich bei den Initiativen informieren, die Aufklärungsprojekte an Schulen durchführen. Ich bin mir sicher, dass durch solche Gespräche Sorgen und Ängste ausgeräumt werden könnten.

Aber heute müssen wir in Dresden erleben – was bereits in anderen Städten und Bundesländern stattgefunden hat. Unter dem Vorwand des Kinderschutzes wird zu eine skurrilen Demonstration getrommelt.
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Sexuelle Vielfalt ist Menschenrecht – Aufruf zur Gegendemonstration gegen homophobe Aktion

13. November 2014  DIE LINKE Stadtverband Dresden

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Für den 15.11.14 hat eine sich selbst als „Besorgte Eltern“ bezeichnende Gruppe in Dresden angekündigt, gegen „Frühsexualisierung der Kinder an Grundschulen“ zu demonstrieren. Ihr Partner ist das politisch nach rechts offene Compact-Magazin, dessen umstrittener Chefredakteur Jürgen Elsässer einer der Redner sein wird. Die Gruppe, der Anlass und die Rednerinnen und Redner stehen offensichtlich für ein reaktionäres Familienbild, das Angst vor sexueller Vielfalt schürt und homophobe Diskriminierung befördert.

DIE LINKE. Dresden kritisiert die angekündigte Aktion aufs Schärfste.
DIE LINKE setzt sich für eine moderne Gesellschaft ein, in der alle ohne Ansehen ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Selbstdefinition alle Rechte gleichermaßen wahrnehmen können. Wir wenden uns deshalb entschieden gegen die öffentliche Angstmache vor einzelnen gesellschaftlichen Gruppen und die damit verbundene Diskriminierung von Lebensweisen. Die Verbindung mit dem Thema schulische Bildung ist dabei besonders perfide und gibt vor, sich der Sorge von Erziehungsberechtigten anzunehmen, die erst durch solche homophoben Aktionen völlig grundlos geweckt werden.

Dazu Stadtvorsitzende Annekatrin Klepsch (MdL): „Zu einem weltoffenen und kreativen Dresden gehört auch die Abwehr diskriminierender Forderungen wie sie durch die angekündigte Aktion erhoben werden. Sexuelle Vielfalt ist Menschenrecht.“
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