Schlagwort: Sachsen

Sechsköpfiges Kernteam zur Landtagswahl vorgestellt

kernteam_20140303Auf einem Pressegespräch in Dresden hat Rico Gebhardt, designierter Spitzenkandidat der LINKEN Sachsen zur Landtagswahl 2014, sein Kernteam für den anstehenden Urnengang benannt.

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Ergebnisse des Stadtparteitages vom 01.03.2014

Stadtparteitag_01032014Der am 01.03.2014 im Haus der Kirche durchgeführte Stadtparteitag wählte die Kandidaten für die Direktwahlkreise 41 bis 47 (Dresden 1 bis 7) der Landtagswahl, welche am 31.08.2014 stattfinden wird. Ebenfalls wurden die Dresdner Mitglieder für die Landesvertreter/-innenversammlung gewählt. Diese findet am 5. April 2014 in der alten Wollkämmerei in Leipzig statt. Im Anschluss daran fand die besondere Vertreter/-innenversammlung zur Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die Kommunalwahlen statt.

 

Die Wahlergebnisse waren wie folgt:

Wahlkreis 1: Jayne-Ann Igel (82 %)
Wahlkreis 2: Annekatrin Klepsch (90 %)
Wahlkreis 3: Gerhard Besier (84 %)
Wahlkreis 4: Tilo Wirtz (90 %)
Wahlkreis 5: Kris Kaufmann (94 %)
Wahlkreis 6: André Schollbach (90 %)
Wahlkreis 7: Edith Franke (57 %)

Herzlichen Glückwunsch!

 

Als Vertreter/-innen zur Landesvertreter/-innenversammlung gewählt wurden:

Pia Barkow, Saskia Bernd, Sarah Buddeberg, Cornelia Ernst, Margot Gaitzsch, Rica Gottwald, Kristin Hofmann, Jayne-Ann Igel, Kris Kaufmann, Annekatrin Klepsch, Kerstin Wagner, Sarah Wiedermann, André Schollbach, Tilo Kießling, Uwe Schaarschmidt, Tilo Wirtz, Maximilian Kretzschmar, Jens Matthis, Thomas Grundmann, Hans-Jürgen Muskulus, Gerhard Besier, Andreas Naumann, Dieter Gaitzsch, Magnus Hecht

Die besondere Vertreter/-innenversammlung zur Wahl der Kommunalwahlkandidaten stimmte den bereits im Vorfeld gewählten Kandidaten und deren Listenplatzierungen zu. Damit endete der um 9:00 Uhr begonnene Parteitag planmäßig gegen 16:00 Uhr.

Konkretere Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt!

1billion

http://www.onebillionrising.de/

Weltweit erfährt jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt. Das sind über eine Milliarde Frauen. Darauf macht die internationale Kampagne ONE BILLION RISING aufmerksam. Anlässlich des am 14. Februar stattfindenden Aktionstages gegen Gewalt an Frauen mahnt Claudia Jobst, Sprecherin für Gleichstellung und feministische Politik im Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Sachsen konkrete Maßnahmen zum Schutz von Frauen an.

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Finanzierung der Vogtland-Arena – Freistaat Sachsen zieht EFRE-Fördermittelantrag zurück

In einer Anfrage an die Europäische Kommission fragte Dr. Cornelia Ernst nach dem Fördermitteln zum Bau der Schanze in der Vogtlandarena in Sachsen. Die Antwort wirft Fragen auf.

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13. Februar steht im Kontext des 2. Weltkrieges

13. Februar im Kontext des 2. Weltkrieges / Den Opfern gedenken, Verbrechen der Täter nicht beiseiteschieben / Teilnahme am „Mahngang Täterspuren“

Zum bevorstehenden Jahrestag der Bombardierung Dresdens:

„Der 13. Februar 1945 steht nicht als singuläres Ereignis in den Geschichtsbüchern, sondern im Kontext des 2. Weltkrieges. Das Grauen dieses Krieges, mit dem Deutschland die Welt überzogen hat, kam an diesem Tag nach Dresden zurück. Die Geschichte des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges ist eine von Rassenwahn und Antisemitismus, Denunziation, Verfolgung und Zwangsarbeit. Sie ist eine Geschichte vom Leid und den Opfern unzähliger Menschen – auch in Dresden.

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Besier zu weiteren Kürzungsplänen an der Uni Leipzig

Besier: Zufall regiert, nicht Konzepte – Staatsregierung ruiniert beide Romanistik-Standorte

Zu den sich weiter konkretisierenden Kürzungsplänen, zu deren Formulierung die Leitung der Universität Leipzig durch den von der schwarz-gelben Regierung beschlossenen Stellenabbau gezwungen wird, erklärt der wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Gerhard Besier:

Als es 2011 an die Streichung der Hispanistik im Studiengang Romanistik der TU Dresden ging, erhob sich zu Recht energischer Widerspruch: Welcher informierte Student schreibt sich schon in einem unvollständigen Fach ein? Jetzt passiert das Gleiche in Leipzig, wo 2015 die Professur für lateinamerikanische, portugiesische und brasilianische Sprachwissenschaft gestrichen werden soll, wie jetzt bekannt wurde. Damit hat Sachsen zwei unvollständige Romanistik-Fächer, die in dieser beschnittenen Form kaum konkurrenzfähig sind und darum nicht werden überleben können. Das kommt davon, wenn man dem gewollten Hochschulrückbau kein sachsenweites Konzept zugrunde legt.

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Programmentwurf mit der Handschrift des Dialogs

Am Freitag tagte der Landesvorstand der LINKEN Sachsen. Unter anderem verabschiedete er den zweiten Entwurf des Landtagswahlprogramms, der nun dem am 15. März in Dresden zusammentretenden 11. Landesparteitag als Leitantrag vorgelegt wird.

Für Rico Gebhardt, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Sachsen, ist die Erarbeitung des Landtagswahlprogramms bereits jetzt ein Erfolg: “Wir haben seit 2010 kontinuierlich diskutiert, Leitlinien verabschiedet und gemeinsam eine Vision entwickelt, was unsere Vorstellungen für ein modernes, demokratisches, soziales und lebenswertes Sachsen sind.” Dabei habe die Partei auch viele Anregungen von außerhalb der Partei mit aufgenommen. In den nunmehr vorliegenden Leitantrag seien seit der Vorstellung des ersten Entwurfs nochmal mehrere hundert Einzeländerungen und Anmerkungen eingearbeitet worden. “Das Programm wird kein Produkt der rein internen Auseinandersetzung, sondern trägt die Handschrift des Dialogs mit den Menschen in Sachsen.”

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Kristin Hofmann: Schwarz-gelber Kürzungswahn im Hochschulbereich fordert neues Opfer. Forschung braucht öffentliche Mittel!

Derzeit treffen sich in Dresden Kartographinnen und Kartographen aus aller Welt, um sich über die neuesten Entwicklungen in ihrem Fach auszutauschen.
Überschattet wird dies durch die gestern von der DNN – den Dresdner Neuesten Nachrichten –  veröffentlichte Nachricht, dass der deutschlandweit auf universitärer Ebene einzigartige Studiengang Kartographie an der TU Dresden in den nächsten Jahren geschlossen wird. Aufgrund der anhaltenden Kürzungen der Zuschüsse des Freistaates habe sich die Fakultät Umweltwissenschaften bereits Anfang des Jahres gezwungen gesehen, das Aus für die Kartographenausbildung an der TU Dresden zu besiegeln.

Kristin Hofmann, Dresdner Mitglied des Landesvorstandes der sächsischen LINKEN und dort zuständig für Hochschulpolitik, erklärt dazu:

“Der Beschluss zeigt, dass die Staatsregierung noch immer nicht einsieht, dass Kürzungen von Mitteln für die Hochschulen nicht nur zulasten von Studierenden und Studieninteressierten gehen, sondern auch renommierte Forschung und Entwicklung schädigen – und das, obwohl die ,Exzellenzuniversität’ TU Dresden als Ort großer Forschungsleistungen positioniert werden soll. In ganz Sachsen machen die Hochschulleitungen immer wieder deutlich, dass die zugewiesenen Mittel nicht ausreichen, um die derzeitigen Kapazitäten künftig zu erhalten und Studierende und Lehrpersonal für Sachsen zu gewinnen. Die Staatsregierung und insbesondere das SMWK müssen endlich umdenken und die sächsischen Hochschulen bedarfsgerecht finanzieren und damit einen neuen, oft geforderten Weg in der sächsischen Hochschulpolitik einschlagen.”

Neue Mensa in Dresden voraussichtlich ab Jahreswechsel geschlossen

Derzeit berät der Verwaltungsrat des Studentenwerkes Dresden über die Schließung der neuen Mensa. Dazu erklärt Kristin Hofmann, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE Sachsen:

„Seit langer Zeit fordern alle Seiten, das heißt die Beschäftigen ebenso wie
die Studierenden, die Sanierung der sogenannten „Neuen Mensa“. Die Anlagen sind veraltet, der Zustand des Brandschutzes gefährdet die Betriebserlaubnis und die Betriebskosten sind durch die nicht erfolgte energetische Sanierung zu hoch. Aber das Objekt wird benötigt, denn immer mehr Studierende und Beschäftigte nehmen das Angebot der Mensa wahr. Außerdem verpflegt die Cafeteria die Hochschulangehörigen, es finden in den Räumen der Mensa Veranstaltungen statt und die studentische „Bierstube“ ist neben den Studentenclubs der einzige Treffpunkt auf dem Campus.

Deswegen ist eine Sanierung der einzige Ausweg, die Neue Mensa samt der traditionsreichen „Bierstube“ zu retten. Ich fordere, den entsprechenden Haushaltstitel endlich mit finanziellen Mitteln zu untersetzen. Die geplanten Zeltmensen sind kein adäquater Ersatz und vor allem keine dauerhafte Lösung, um den gestiegenen Besucherzahlen gerecht zu werden. Es kann doch nicht sein, dass die Landesregierung von diesen Problemen seit Jahren weiß, nun alle in Provisorien ausweichen müssen und dennoch nichts passiert.“

Gratulation: HTW Dresden bekommt Ökosiegel

Die HTW Dresden wurde mit einem Preis, der von der Stadt Dresden bereits zum vierten Mal ausgelobt wurde, als ökologisch nachhaltig ausgezeichnet – das heißt, die Preisträger mit dem Titel „ökoprofit“ sind aktiv im Umweltschutz, der natürliche und finanzielle Ressourcen schont.

Dazu gratuliert Kristin Hofmann, Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN Sachsen: “Ich freue mich, dass die Leistungen und Bemühungen der Hochschule für Technik und Wirtschaft von der Stadt durch den Preis gewürdigt werden. Ich wünsche dem Projekt „Sustainable Campus“, mit dem sie schon seit langem die Hochschule ökologisch gestalten, auch für die nächsten Jahre viel Erfolg und Ideenreichtum. Die gesparten Gelder aus den Betriebskosten können so sinnvoll investiert werden und die Umwelt geschont werden.”

Gleichzeitig mahnt sie zu einem umfassenderen Blick: “Was an der HTW gelingt, wird im größeren Rahmen jedoch immer wieder in Frage gestellt –  so stehen die sächsischen Semestertickets mit der Novelle des Hochschulgesetzes zur Disposition, da der günstige Preis und die Verhandlungen mit den Anbietern nur Bestand haben, wenn alle Studierenden das Ticket mit dem Semesterbeitrag erhalten. Viele Studierende nutzen für die Anreise zum Ausbildungsort den ÖPNV, aber auch für Forschungsexpeditionen und Ausflüge mit der Seminargruppe. Dieser Erfolg sollte sich verstetigen und eben nicht durch die Novelle des Hochschulgesetzes ausgehebelt werden. Das Erfolgsprojekt Jobticket zeigt,wie sinnvoll ein solches Instrument sein kann. Die 40.000 Studierenden sollten ihr „erweitertes Jobticket“ auch weiterhin nutzen können.
Deshalb unterstütze ich das Bestreben der Studierendenschaft, den Passus in der Novelle des Sächsischen Hochschulgesetzes zurück zu nehmen, der es ermöglicht, aus der verfassten Studierendenschaft auszutreten. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass ein solidarisches Semesterticket für alle von den Verkehrsverbünden angeboten werden kann. Ökologische Nachhaltigkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Generationenaufgabe, sie hört nicht an den Türen der Unigebäude auf und sollte auch die Schranken in den Köpfen der Regierung endlich überwinden.”