Schlagwort: Dresden

Stärkung der Laienchöre

Der Chor „Friedrich Wolf“ bei einem Auftritt

 

Das oft nur als musikalisches Randgeschehen wahrgenommene Chorsingen in unserer, durch Hochkultur geprägten Stadt, an diesem Abend in Dresdner Kulturpalast stand es im Mittelpunkt.

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Katja Kipping hat heute Geburtstag

Leitmotiv von Peter Weiss aus der “Ästhetik des Widerstands”, das KK seit vielen Jahren für eine solidarische und plurale LINKE bewegt: Verbindend, emanzipatorisch und feministisch.

In der Vorgeschichte dieser Partei wäre es undenkbar gewesen, in diesem Alter den Parteivorsitz zu übernehmen. Mitunter galten schon Männer in den Fünfzigern als junge Hoffnungsträger.

Zum Abschluss des vierten Lebensjahrzehntes bereits fünfzehn Jahre mit an der Spitze zu stehen – davon mehr als fünf Jahre als Vorsitzende – ist schon etwas Außergewöhnliches. Es mögen Zufälle im Spiel gewesen sein auf Katjas Weg dorthin – vielleicht ist sie hin und wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen, in einer Krise oder als die Partei interessanter, jünger und weiblicher werden sollte.

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Gereimtes und Ungereimtes zur Arbeit

Ein Beitrag von Jens Matthis

 

„Wer Arbeit kennt und sich nicht drückt, ist verrückt.“ Diesen Spruch lernte ich vor vielen Jahren in meiner Lehrzeit, natürlich nur inoffiziell von den Kolleginnen und Kollegen.  Die offizielle DDR-Losung an der Wandzeitung hieß dagegen damals: „Arbeite mit! Plane mit! Regiere mit!“.

So unterschiedlich waren schon vor weit über dreißig Jahren in der DDR die Sichten auf die Arbeit.  Der 1. Mai hieß damals offiziell übrigens nicht „Tag der Arbeit“, sondern „Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse“. Das klang zwar etwas umständlich, war aber durchaus die sachlich richtigere Bezeichnung.

http://www.dielinke-dresden.de/politik/detail/article/gereimtes-und-ungereimtes-zur-arbeit/

 

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Jens Matthis zu gesunkenen Tourismuszahlen in Dresden: Tourismuswirtschaft lebt von Weltoffenheit 

27. August 2015  DIE LINKE im Stadtrat

Zu den heutigen Veröffentlichungen über gesunkene Tourismuszahlen in Dresden erklärt LINKE-Stadtrat Jens Matthis, Mitglied im Aufsichtsrat der Dresden Marketing GmbH (DMG): 
  
“Behauptungen, dass diese Rückgänge im 1. Halbjahr auf die ab 1. Juli 2015 eingeführte Bettensteuer zurückzuführen sind, sind offensichtlich absurd. 
So war der Mai 2015 ein Rekord-Monat für den Tourismus. Der eigentliche Einbruch im fand also im I. Quartal 2015 statt. Der Zusammenhang mit den bundesweiten und internationalen Negativ-Schlagzeilen durch die PEGIDA-Demonstrationen ist auch bei skeptischer Betrachtung kaum zu ignorieren. 
Gerade die Tourismuswirtschaft lebt nicht nur vom Image der Weltoffenheit, sie ist auch stärker als alle anderen Branchen auf zuwandernde Arbeitskräfte angewiesen.

Für Informationen und Hinweise erreichen Sie Stadtrat Jens Matthis unter: 0177-2191770.

Demonstrationsfreiheit in Sicht- und Hörweite zum „G7-Gipfel“ in Dresden muss gewährleistet werden

31. März 2015  DIE LINKE im Stadtrat

 


Foto: Initiative Echte soziale Marktwirtschaft / pixelio.de

Vom 27. bis 29. Mai 2015 findet der „G7-Finanzgipfel“ in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden statt. 

Dazu erklärt LINKEN-Stadträtin Jacqueline Muth: 

„Einerseits muss selbstverständlich für Sicherheit gesorgt werden. Andererseits ist die grundrechtlich garantierte Versammlungsfreiheit ohne Wenn und Aber zu gewährleisten, und zwar in Sicht- und Hörweite des Gipfels.

In unserer Gesellschaft ist ganz offensichtlich einiges nicht in Ordnung. Viele Menschen wenden sich deshalb gegen ein einfaches „Weiter so“ der gegenwärtigen Finanzpolitik, die vorhandene Probleme nicht löst, sondern verschärft. Viele Menschen sind nicht einverstanden mit einer Gesellschaftsordnung, die die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter vertieft. Viele Menschen lehnen den ökologischen und sozialen Raubbau, der weltweit durch die gegenwärtige zügellose Finanz- und Wirtschaftspolitik verursacht wird, ab.

Vor diesem Hintergrund besteht das Bedürfnis, die Kritik an der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftspolitik im Rahmen friedlicher Demonstrationen in Sicht- und Hörweite des Gipfels zum Ausdruck zu bringen. Kritische Stimmen müssen öffentlich und im Stadtzentrum zu Wort kommen können, um ihre Argumente an die Entscheidungsträger heranzutragen. Die weltweite Finanzkrise ist noch lange nicht überwunden und trägt ihre Folgen in viele Winkel unserer Gesellschaft. Sie geht uns daher alle an.“

Ein großartiges Zeichen für eine Dresdner Willkommenskultur

Die Fraktionen des Ortsbeirates Neustadt rufen anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember zu Engagement und Hilfe für die ankommenden Flüchtlinge auf. Sie erklären:

„In Dresden werden in den nächsten Monaten viele Menschen ein neues (Übergangs-)Zuhause finden. Sie sind unverschuldet aus ihrer Heimat geflohen, die nicht mehr sicher genug war. Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass sie hier in Dresden, in unserer Stadt, in der wir uns sicher und Zuhause fühlen dürfen, von uns allen herzlich willkommen geheißen werden. Helfen kann vielfältig sein: Spenden von Kleidung, Geschirr, Fahrrädern, technischen Geräten und Sportartikeln; Organisation von Sprachkursen und Freizeitangeboten; Öffentlichkeit schaffen, die Argwohn abbaut und das Kennenlernen fördert. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich, wenn Sie helfen möchten, an die Bürgerstiftung Dresden wenden. Ortsamtsleiter André Barth unterstützt die Ortsbeirätinnen und Ortsbeiräte und hofft, dass sich viele Menschen in der Neustadt bereit erklären, sich für Vielfalt und Willkommenskultur zu engagieren.“

Kristin Hofmann, Neustädter Ortsbeirätin der LINKEN, erklärt dazu:
„Ich freue mich, dass bereits die Ankündigung unseres Aufrufs zu fruchten scheint und sich viele Menschen in der Neustadt engagieren wollen. Dass alle Neustädter Ortsbeiratsfraktionen diesen Aufruf unterstützen, ist ein großartiges Zeichen für eine Dresdner Willkommenskultur. Jetzt sind wir alle gefragt, dazu beizutragen, dass die Aufnahme von Menschen in Not in unserer Mitte gelingt.”

Presseinformation zum angekündigten Rücktritt der Dresdner Oberbürgermeisterin und zur Kandidatur von Markus Ulbig (CDU)

Der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Dresdner Stadtrat, André Schollbach, erklärt:

„Der Rücktritt der Oberbürgermeisterin hat sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet, nun herrscht Klarheit. Die Erklärung von Frau Orosz, nicht erneut zu kandidieren, nehmen wir mit Respekt zur Kenntnis.

Nun hat die CDU einen Bewerber benannt, der zu dieser Kandidatur geradezu genötigt werden musste und lediglich aus Parteidisziplin zur Wahl antritt. Nach meiner Auffassung sollte man sich nur dann zur Wahl für das Amt des Oberbürgermeisters unserer Stadt bewerben, wenn man voll und ganz für diese Aufgabe brennt.

Unser Ziel ist es, dass eine Persönlichkeit, welche nicht dem konservativen politischen Lager angehört und überparteilich gemeinsam durch mehrere gesellschaftliche Kräfte getragen wird, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden wird.“

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter: 0351 488 2822

Dresden heißt Asylsuchende willkommen – Hilfe dringend benötigt

23. Oktober 2014  DIE LINKE im Stadtrat

Unsere Stadt steht vor einer großen Herausforderung: Über 2.000 der in unserem Land Asylsuchenden werden uns zugewiesen. Dresden muss für diese Menschen Heimat auf Zeit werden. Viele Menschen sorgen sich, wie das gelingen kann. Über 2000 Schicksale, Männer, Frauen, Kinder, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen mussten und vor Krieg, Verfolgung oder Not geflohen sind, sollen hier erst einmal Ruhe finden.

Überall, wo wir auf Not und Sorgen treffen, regt sich auch Hilfsbereitschaft. Das ist in Dresden nicht anders. Uns erreichen Fragen von Vereinen und Einzelpersonen, die bereit sind, für Menschen in Not Unterstützung jeder Art zu leisten. Unser Willkommen richtet sich nicht nur an Menschen aus anderen Ländern, die zum Studieren oder als Fachkräfte hierher kommen, sondern auch an diejenigen, die hier einfach nur einen Ort zum Leben suchen.

 

Dazu erklärt LINKE-Stadträtin Kerstin Wagner, Mitglied im Ausländerbeirat:

“Hilfsbereitschaft und Hilfesuchende müssen zueinander gebracht werden. Einrichtungsgegenstände, Spielzeug, Lebensmittel, persönliche Kontakte, Sprachkenntnisse, Orte, an denen man sich aufhalten kann: diejenigen, die das brauchen und diejenigen, die das zur Verfügung stellen können, benötigen Anlaufpunkte und Koordination. Hier sind einerseits die Stadtverwaltung und andererseits die Vereine und Verbände der Stadt gefragt, sich einzubringen und ein Unterstützungsnetzwerk für die Hilfesuchenden aufzubauen.

Ich erwarte von Bürgermeister Seidel, dass er Strukturen schafft und die bestehenden ausbaut, so dass die angebotene Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird. Die erfolgreich praktizierte Willkommenskultur in anderen Kommunen zeigt, wie mit wenig Mitteln viel erreicht werden kann: So wird Positives für Flüchtlinge und Einwohner getan.”

 

Tilo Kießling, Vorsitzender DIE LINKE.Stadtverband Dresden:

“Wer immer in Zukunft helfen möchte, kann sich schon jetzt bei uns melden. Praktische Unterstützung und gegenseitiges Kennenlernen sind die beste Medizin gegen die Sorgen und Ängste der Dresdnerinnen und Dresdner, die nur zu gern von Rechts geschürt und ausgenutzt werden.”

Verfolgungsjagden in der Innenstadt:

Polizei angesichts islamfeindlichen Aufmarschs überfordert

Gestern Abend fand eine Demonstration der selbsternannten “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, einer offen islamfeindlichen Bewegung mit ca. 200-300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Dresdner Innenstadt statt. Die Polizei war offensichtlich völlig überfordert und war nicht in der Lage, den äußerst aggressiv auftretenden Demonstrationszug abzusichern, so dass Gegendemonstranten und ‘links’ aussehende Passanten und Passantinnen wiederholt massiv angegriffen wurden. Besonders in den Straßenzügen rund um die Frauenkirche fanden laut Augenzeugenberichten regelrechte Verfolgungsjagden statt. Die Polizei, die lediglich mit vier Streifenwagen vor Ort war, empfahl den Gegendemonstranten vom Ort des Geschehens zu verschwinden.

Dazu erklärt LINKE-Stadträtin Kerstin Wagner:

“Während, wie zum Beispiel am letzten Mittwoch in der Dresdner Neustadt, friedliche linke Demonstrationen regelmäßig von massiver Polizeipräsenz begleitet werden, ist die Stadtverwaltung offensichtlich nicht in der Lage, ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen, wenn Feinde von Demokratie und Toleranz durch die Innenstadt ziehen und Menschen auf offener Straße verfolgen und angreifen. Dies zeigt einmal mehr, dass die Behörden die Gefahr rechter Gewalt nicht ernst genug nehmen und nicht gewillt oder in der Lage sind, Bürgerinnen und Bürger, die ihr Recht auf gewaltfreien Protest in Sicht- und Hörweite solcher Aufmärsche wahrnehmen, ausreichend zu schützen. Dresden muss einen aktiven Beitrag leisten, um gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung keinen Raum mehr zu geben, auch von Verwaltungsseite.”

 

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Matthis: Ortschaftsräte für Dresden – gerecht und demokratisch!

08. Oktober 2014  DIE LINKE im Stadtrat

Am Montag, den 6.10. ging der Fraktion DIE LINKE. im Dresdner Stadtrat ein Schreiben der Landesdirektion Sachsen zu, in dem unter anderem Kritik zur durch den Stadtrat beschlossenen Einführung der Ortschaftsverfassung formuliert wurde. Wörtlich heißt es, es bestünden „Zweifel, ob die Einführung von Ortschaftsverfassungen für die Stadtbezirke einer kreisfreien überhaupt kommunalverfassungsrechtlich zulässig ist.“

Dazu erklärt Stadtrat Jens Matthis, Mitglied im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung:

„Das Schreiben der Landesdirektion löst bei mir nur Kopfschütteln aus. Es deutlich erkennbar, dass der Autor ein Gegner starker Stadtteilvertretungen ist. Die Argumentation wirkt sehr bemüht und zum Teil geradezu an den Haaren herbeigezogen.  

Die Einführung der Ortschaftsverfassung ist in punkto Bürgerbeteiligung  ein großer Schritt nach vorn. Dafür haben sich die Dresdner bei der Kommunalwahl entschieden. Es ist richtig, wenn die Einwohner Ansprechpartner vor Ort haben, die auch politisch etwas zu entscheiden haben. Die gewählte Stadtratsmehrheit wird sich auch von diesem CDU-Störmanöver nicht beeindrucken lassen, sondern einen vernünftigen Ausweg aufzeigen.“  


Für Rückfragen und Hinweise erreichen Sie Stadtrat Jens Matthis unter: 0177-2191770
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