Schlagwort: André Schollbach

LINKE-Plakate “Naziaufmärsche stoppen” zerstört und beschädigt

Die Fraktion DIE LINKE hat in der vergangenen Woche eine Plakatkampagne gegen den Missbrauch des 13. Februars durch die Nazis gestartet. Im Dresdner Stadtzentrum wurden 100 Plakate mit der Aufschrift “Naziaufmärsche stoppen” angebracht. Die Fraktion DIE LINKE lädt mit diesen Plakaten zudem zur Teilnahme am “Mahngang Täterspuren” ein, der am 13. Februar um 14:00 Uhr am Schützenplatz beginnt.

Gestern wurde fast alle Plakate zielgerichtet zerstört oder beschmiert. Die Täter konnten bislang nicht gefasst werden. Die Fraktion DIE LINKE lässt sich durch ein derartiges Handeln jedoch nicht einschüchtern und wird bis morgen nachplakatieren.

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Doppelhaushalt 2013/14 von Dresden

15. Januar 2013  DIE LINKE im Stadtrat

Auf den Seiten der LINKEN. Fraktion im Dresdner Stadtrat findet sich als Service für unsere Freundinnen und Freunde folgende Information:

In einer Sondersitzung des Dresdner Stadtrates am 10. Januar stand der Doppelhaushalt der Stadt Dresden für die Jahre 2013/14 auf der Tagesordnung.

Rede von André Schollbach, Fraktionsvorsitzender

Hier gehts zum Doppelhaushalt auf www.dresden.de

Die punktweise Abstimmung im Detail (mit Beschlusstext und Abstimmung der LINKEN)

 

Weihnachtsaktion der LINKEN am 19.12. in Dresden

20. Dezember 2012  DIE LINKE im Sächsischen Landtag

“Ihnen ein frohes Fest! Der Verkäuferin einen guten Lohn” – mit einem übergroßen Plakat (3×5 Meter) haben heute Katja Kipping, Vorsitzende der LINKEN, Dr. Cornelia Ernst, Mitglied der Fraktion Vereinigte Linke/ Nordischer Grüne Linke (GUE/ NGL) und Vorsitzende der Delegation DIE LINKE im Europaparlament und Julia Bonk, MdL, die zahlreichen WeihnachtseinkäuferInnen vor dem Kulturpalast Dresden gegenüber dem Striezelmarkt auf das Thema Mindestlöhne aufmerksam gemacht.

“Die Angestellten der Handelsunternehmen, die Verkäuferinnen und Verkäufer haben bis Heiligabend alle Hände voll zu tun. Leider wird ihre Leistung aber nicht überall angemessen entlohnt. Lohndumping hat in Deutschland seit vielen Jahren Konjunktur. Stundenlöhne von 5 Euro und auch erheblich weniger sind dabei leider keine Seltenheit mehr”, erklärten die Politikerinnen.

Mit der Aktion will DIE LINKE in ganz Sachsen auf die Problematik des Lohngefälles zwischen alten und neuen Bundesländern im Allgemeinen und der Situation im Einzelhandel im Besonderen aufmerksam machen.
Denn in Sachsen liegt das Lohnniveau mehr als 17 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Das Problem ist der fehlende Mindestlohn, der, so die Politikerinnen, bei zehn Euro liegen müsse, damit man von einer Vollzeitbeschäftigung auch sein Lebensunterhalt bestreiten kann.

Zu Ihrer Verwendung anbei eine Auswahl von Fotos von der Aktion gemeinsam mit André Schollbach, Vorsitzender der Linksfraktion im Stadtrat Dresden und Tilo Kießling, ein Vorsitzender des Stadtverbandes DIE LINKE Dresden

http://www.flickr.com/photos/dielinke-sachsen/sets/72157632286114524/

LINKE-Büro in Dresden von Nazis angegriffen / Nazis nehmen LINKE bewusst ins Visier

DIE LINKE. Dresden

Zum Angriff auf das Wahlkreisbüro der Dresdner Landtagsabgeordneten der LINKEN, Annekatrin Klepsch und des Fraktionschefs der LINKEN im Dresdner Stadtrat, Andrè Schollbach erklären die Stadtvorsitzenden der Dresdner LINKEN, Annekatrin Klepsch und Tilo Kießling und Fraktionschef Andrè Schollbach:

In der Nacht vom 27. zum 28. 9. haben bislang unbekannte Täter das Wahlkreisbüro der Dresdner LINKEN-Politiker Annekatrin Klepsch und Andrè Schollbach auf der Rudolf-Renner-Straße 49 mit Steinen und Sprühfarbe angegriffen und dabei erheblichen Sachschaden angerichtet. Ein Fenster und die verglaste Eingangstür das Büros wurden mit großen Steinen beworfen und gingen zu Bruch. Zusätzlich wurden Fenster und Tür mit einem Hakenkreuz, sowie einem Keltenkreuz beschmiert.

In der selben Nacht wurden mit der gleichen Farbe auf dem unweit gelegenen Annenfriedhof mehrere Grabmale mit Hakenkreuzen, Pentagrammen und Keltenkreuzen beschmiert. Von einem Zusammenhang darf man mit einiger Sicherheit ausgehen.

Dazu Tilo Kießling, Stadtvorsitzender der Dresdner LINKEN:

“Die Nazis nehmen Büros der LINKEN, nicht nur in Dresden, sehr bewusst ins Visier. Es ist DIE LINKE, die einerseits klar die Gründe für sozialen Probleme in Deutschland benennt, ohne dabei die Schuld bei Minderheiten oder Migrant_innen zu suchen oder soziale Gruppen am unteren Einkommensrand gegeneinander auszuspielen. Damit läuft die Hasspropaganda der Nazis immer mehr ins Leere – und deshalb reagieren sie mit dem Einzigen, das ihnen bleibt: Präsenz durch Einschüchterung und Gewalt.”

Annekatrin Klepsch, Landtagsabgeordnete und Co-Vorsitzende der Dresdner LINKEN erwähnt die Geschehnisse in den letzten Wochen:

“Erkennbar ist, dass die Neonazis sich immer mehr auf eine Strategie der Gewalt verlegen. Die Vorkommnisse in den letzten Wochen sprechen eine deutliche Sprache. Mehrfach wurden in Sachsen Büros und Infostände der LINKEN angegriffen, so in Zittau, Hoyerswerda, Freiberg und nun auch in Dresden, wo es unlängst in Leuben zu einer regelrechten Belagerung eines Infostandes durch eine größere Neonazi-Gruppe kam. Ich erwarte vom sächsischen Innenminister, dass er die neue Qualität der Bedrohung demokratischer Parteien und Initiativen sehr ernst nimmt.”

Andrè Schollbach, Fraktionschef der LINKEN im Dresdner Stadtrat, erklärt:

“Ich bin in Sorge um die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der ehrenamtlichen Helfer, die das Büro betreuen. Bislang erfolgten die Angriffe glücklicherweise zu Zeiten, in denen sich niemand im Büro aufhielt, sodass zumindest kein Mensch verletzt wurde. Die Polizei sollte die Geschehnisse sehr ernst nehmen und in Gebieten mit verstärkten Nazi-Aktivitäten mehr Präsenz zeigen.”Davon abgesehen werden wir uns jedoch von der Gewalt der Neonazis nicht einschüchtern lassen und unsere Büros selbstverständlich weiter betreiben.”