Dresden

Artikel welche Dresden betreffen

Zum Tod von Lisa Marie Jatzke

Bestürzt haben wir die schwer fassbare Nachricht vom Tod unserer Genossin Lisa Marie Jatzke erhalten. Lisa verstarb am 21.10.2012 im Alter von nur 22 Jahren während des Landesparteitages der Sächsischen LINKEN in Chemnitz. Sie hatte dem Parteitag als Delegierte der Linksjugend angehört und am Samstag die Eröffnungsrede gehalten. Unsere Gedanken sind bei Lisas Angehörigen, Freundinnen und Freunden, denen wir im Namen des Stadtverbandes Dresden der Partei DIE LINKE unser tiefes Mitgefühl aussprechen.

Annekatrin Klepsch, Tilo Kießling
Vorsitzende des Stadtverbandes

Nachruf von Prof. Peter Porsch…

Worte des Gedenkens an Lisa der Dresdner Linksjugend…

Dr. Edith Franke zum 70. Geburtstag

12. Oktober 2012  DIE LINKE Stadtverband Dresden

Grußwort von Annekatrin Klepsch, gehalten auf dem Kolloquium der Dresdner Tafel e.V. zu Ehren der Tafel-Vorsitzenden Dr. Edith Franke anlässlich ihres 70. Geburtstages

Liebe Edith, im Namen des Stadtverbandes der LINKEN Dresden darf ich dir zu deinem heutigen 70. Geburtstag die besten Wünsche überbringen. Wer dich kennt, wer dich kennen lernen durfte, der weiß, dass du eine kämpferische und streitbare Person bist – oder, um es mit anderen Worten zu sagen – ein „Faktor und eine Triebkraft schöpferischer Masseninitiative“. Die Formulierung mag verwundern, doch sie ist dem Titel der 1971 von dir verfassten Doktorarbeit entlehnt. Damals ging es um automatisierte Kraftwerke, seit zwei Jahrzehnten setzt du deine Triebkräfte und dein Schöpfertum für die Armen dieses Landes ein. Liebe Edith, du warst und bist ein Mensch deiner Zeit, du hast in deinem Leben alle Höhen und Tiefen durchlebt. Als Kriegskind 1942 geboren in Cottbus, hast du Hunger und Leid erlebt. Die politische Verfolgung deiner Eltern, die Kommunisten waren, durch die Nazis, hat dich tief und für dein Leben geprägt. Als junge Frau wolltest du dem neuen Staat dienen, als Mensch in deiner Zeit, und wurdest SED-Parteisekretärin an der TU Dresden. Das ist dir später, in der neuen Bundesrepublik, vorgeworfen und zum Nachteil geworden. Erlaube mir, einem Menschen, der die DDR nur als Kind erlebt hat, Respekt zu zollen vor deinem Kommentar zu dieser Zeit, der heute in der Sächsischen Zeitung zu lesen ist: „Jedes Opfer war eines zu viel und humanistisch verboten.“ In den letzten zwei Jahrzehnten, als du selbst bitter erfahren musstest, wie zermürbend Arbeitslosigkeit sein kann, hast du dich nicht aufgegeben, sondern versucht, für andere Betroffene, denen es noch schlechter ging, etwas zu tun. Die Geschichte der Dresdner Tafel ist eine Erfolgsgeschichte, die vielen Armen in der Stadt das Leben erleichtert. Als Jugendpolitikerin unserer Landtagsfraktion kann ich bestätigen, dass auch zahlreiche Kinder- und Jugendtreffs wie „Puzzle“ und „Interwall“ in Dresden-Gorbitz mit den Tafelspenden arbeiten, weil ihnen dadurch erst ermöglicht wird, regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen zu kochen und gemeinsam zu essen. Dass die Dresdner Tafel eine Erfolgsgeschichte ist, ist dein Verdienst, liebe Edith, aber an einem Punkt muss ich dir widersprechen! Ich als Linke möchte nicht, dass es in zehn Jahren überhaupt noch einer Tafel bedarf in Dresden! Ich weiß, Edith, du willst gern noch zehn Jahre weiterarbeiten, aber ich gönne dir lieber Zeit mit deinen Kindern, Enkeln und Freunden und ich wünsche mir, dass Armut überwunden wird und niemand mehr in dieser Stadt und in diesem Land in zehn Jahren auf Lebensmittelspenden angewiesen ist! Liebe Edith, lass dich heute feiern, bleib gesund und im Namen des Stadtverbandes der LINKEN Dresden darf ich dir alles Gute, viel Kraft und Unterstützung für deine weiteren Vorhaben innerhalb und außerhalb der Dresdner Tafel wünschen!

“LINKS in der Neustadt” trifft sich zur Vorbereitung der nächsten Sitzung des Ortsbeirats Neustadt

08. Oktober 2012  DIE LINKE im Ortsbeirat

Am nächsten Donnerstag, dem 11. Oktober 2012, trifft sich die Initiative “LINKS in der Neustadt”, um gemeinsam mit den Mitgliedern des Ortsbeirats der LINKEN die nächste Sitzung vorzubereiten. Diese findet am 15. Oktober 2012 statt.

Neben der Vorbesprechung der Tagesordnung steht auch die generelle Situation der Neustadt im Mittelpunkt der Diskussion.  Dazu Kristin Hofmann, Ortsbeirätin: “Der regelmäßige Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Neustadt verdeutlicht uns, wo Probleme im Viertel liegen. Aber natürlich veranschaulicht er immer wieder aufs Neue, wie mannigfaltig unsere Neustadt ist und welche besonderen Ecken sich entwickelt haben. Wir würden uns freuen, Sie in unserer Runde begrüßen zu dürfen!”

Termin: Donnerstag, 11.10.2012 ab 19:00 Uhr
Ort: Gaststätte Erlenklause
Erlenstr. 22
01097 Dresden

 

LINKE-Büro in Dresden von Nazis angegriffen / Nazis nehmen LINKE bewusst ins Visier

DIE LINKE. Dresden

Zum Angriff auf das Wahlkreisbüro der Dresdner Landtagsabgeordneten der LINKEN, Annekatrin Klepsch und des Fraktionschefs der LINKEN im Dresdner Stadtrat, Andrè Schollbach erklären die Stadtvorsitzenden der Dresdner LINKEN, Annekatrin Klepsch und Tilo Kießling und Fraktionschef Andrè Schollbach:

In der Nacht vom 27. zum 28. 9. haben bislang unbekannte Täter das Wahlkreisbüro der Dresdner LINKEN-Politiker Annekatrin Klepsch und Andrè Schollbach auf der Rudolf-Renner-Straße 49 mit Steinen und Sprühfarbe angegriffen und dabei erheblichen Sachschaden angerichtet. Ein Fenster und die verglaste Eingangstür das Büros wurden mit großen Steinen beworfen und gingen zu Bruch. Zusätzlich wurden Fenster und Tür mit einem Hakenkreuz, sowie einem Keltenkreuz beschmiert.

In der selben Nacht wurden mit der gleichen Farbe auf dem unweit gelegenen Annenfriedhof mehrere Grabmale mit Hakenkreuzen, Pentagrammen und Keltenkreuzen beschmiert. Von einem Zusammenhang darf man mit einiger Sicherheit ausgehen.

Dazu Tilo Kießling, Stadtvorsitzender der Dresdner LINKEN:

“Die Nazis nehmen Büros der LINKEN, nicht nur in Dresden, sehr bewusst ins Visier. Es ist DIE LINKE, die einerseits klar die Gründe für sozialen Probleme in Deutschland benennt, ohne dabei die Schuld bei Minderheiten oder Migrant_innen zu suchen oder soziale Gruppen am unteren Einkommensrand gegeneinander auszuspielen. Damit läuft die Hasspropaganda der Nazis immer mehr ins Leere – und deshalb reagieren sie mit dem Einzigen, das ihnen bleibt: Präsenz durch Einschüchterung und Gewalt.”

Annekatrin Klepsch, Landtagsabgeordnete und Co-Vorsitzende der Dresdner LINKEN erwähnt die Geschehnisse in den letzten Wochen:

“Erkennbar ist, dass die Neonazis sich immer mehr auf eine Strategie der Gewalt verlegen. Die Vorkommnisse in den letzten Wochen sprechen eine deutliche Sprache. Mehrfach wurden in Sachsen Büros und Infostände der LINKEN angegriffen, so in Zittau, Hoyerswerda, Freiberg und nun auch in Dresden, wo es unlängst in Leuben zu einer regelrechten Belagerung eines Infostandes durch eine größere Neonazi-Gruppe kam. Ich erwarte vom sächsischen Innenminister, dass er die neue Qualität der Bedrohung demokratischer Parteien und Initiativen sehr ernst nimmt.”

Andrè Schollbach, Fraktionschef der LINKEN im Dresdner Stadtrat, erklärt:

“Ich bin in Sorge um die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der ehrenamtlichen Helfer, die das Büro betreuen. Bislang erfolgten die Angriffe glücklicherweise zu Zeiten, in denen sich niemand im Büro aufhielt, sodass zumindest kein Mensch verletzt wurde. Die Polizei sollte die Geschehnisse sehr ernst nehmen und in Gebieten mit verstärkten Nazi-Aktivitäten mehr Präsenz zeigen.”Davon abgesehen werden wir uns jedoch von der Gewalt der Neonazis nicht einschüchtern lassen und unsere Büros selbstverständlich weiter betreiben.”

Alles neu macht der … September!

Am 23.09. hielt die Linksjugend Dresden ihr turnusmäßiges Stadtjugendplenum ab. Auf der Tagesordnung standen zwei satzungsändernde Anträge zu einer Vorstandsreform und einer Satzungspräzisierung im Basisgruppenbereich. Des Weiteren wurde ein neuer Koordinierungskreis personell besetzt und über einen Leitantrag beraten. Doch der Reihenfolge nach.

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Stadtjugendplenum am 23.09.2012

Das Stadtjugendplenum ist das höchste Gremium des Stadtverbandes der Linksjugend [‘solid] Dresden und findet üblicherweise einmal im Jahr statt. Es existiert, um allen Mitgliedern und SympathisantInnen – auch wenn sie über wenig Zeit verfügen – die Partizipation an elementaren politischen Entscheidungen zu ermöglichen. Die auf dem Stadtjugendplenum gefällten Beschlüsse sind für die alltägliche Arbeit der Linksjugend bindend. Man könnte bezüglich der Bedeutung das Stadtjugendplenum also mit einem “Parteitag” vergleichen.

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DIE LINKE Dresden startet ihren Sammelblog

02. September 2012  DIE LINKE Stadtverband Dresden

DIE LINKE Dresden startet ihren Sammelblog. Hier werden Artikel und Beiträge zusammengefasst, die dann auf Facebook weiterverbreitet werden. Unser Sammelblog ist das Eintrittstor zur Onlinewelt der Dresdner LINKEN. Quelle für unsere Einträge hier finden sich auf den unterschiedlichen Webangeboten in und um die Dresdner LINKE: bei den Seiten der Partei und ihrer Gliederungen, der Linksjugend und dem Linken Hochschulverband SDS, der Abgeordneten des Europaparlaments Cornelia Ernst, der Abgeordneten des Bundestags und Parteivorsitzenden Katja Kipping, unseren Landtagsabgeordneten aus Dresden Julia Bonk, Edith Franke, Annekatrin Klepsch und Gerhardt Besier, unserer Stadtratsfraktion, einzelnen Stadträtinnen und Stadträten, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Kommunalpolitischen Forum Sachsen.