Bundesparteitag

Schatten der Vergangenheit

Von Katja Kipping

Am 9. Juni 2018 wurde ich auf dem Bundesparteitag in Leipzig zum vierten Mal, gemeinsam mit Bernd Riexinger, zur Vorsitzenden unserer Partei gewählt. Es waren bislang sechs schöne, aber natürlich auch anstrengende Jahre. Zeit, sich zu bedanken: Bei allen, die mich – auch mit bisweilen kritischen Worten – unterstützt haben, vor allen Dingen aber – und ich sage das ganz bewusst in einer Zeit, in der viele junge Leute in unsere Partei kommen – bei allen Genossinnen und Genossen, die seit nunmehr fast drei Jahrzehnten dafür gesorgt haben, dass es uns als Partei heute überhaupt noch gibt. Was sie mitunter an Ausgrenzung und Beschimpfungen ertragen haben, wie widerständig sie trotzdem weitergemacht haben – in Räten, Parlamenten, bei Demonstrationen, an Infoständen – aber auch ganz alltäglich im Freundes- und Bekanntenkreis – das verdient den allergrößten Respekt!

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Sorgsamer miteinander umgehen

von Jens Matthis

Als ich mich auf dem Stadtparteitag zur Wahl als Delegierter stellte, versprach ich den Dresdner Genossinnen und Genossen, mich diesmal auf dem Parteitag auch zu Wort zu melden und meine Meinung zu den gegenwärtigen Auseinandersetzungen in der Partei zu sagen. Diese Auseinandersetzungen waren auf dem Parteitag auch tatsächlich ein Diskussionsschwerpunkt, sowohl in der der Generaldebatte, als auch in einer zusätzlich beantragten Debatte nach Sahra Wagenknechts Rede. Allerdings gab es einmal mehr als sechzig und einmal weit über hundert Wortmeldungen, aus denen die jeweils rund zwanzig Rednerinnen und Redner ausgelost wurden. Mir war das Losglück leider nicht hold, ich nutze aber diese Stelle, um meinen nicht gehaltenen dreiminütigen Redebeitrag wiederzugeben.

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