Gebhardt / Schollbach zu „Die Kirche und die Kassen“

Als Fazit der Veranstaltung „Die Kirche und die Kassen“ am Freitagabend im Kulturrathaus in Dresden erklärt der Dresdner Landtagsabgeordnete der LINKEN André Schollbach, der insbesondere mit zahlreichen Kleinen Anfragen an der Aufdeckung des finanziellen Staat-Kirchen-Verhältnisses in Sachsen arbeitet:

Die CDU-geführte Sächsische Staatsregierung hat seit Jahren den staatlichen Geldhahn für die Kirchen weit aufgedreht. Die öffentlichen Kassen werden systematisch für kirchliche Zwecke angezapft. Das geschieht äußerst raffiniert und aus unterschiedlichsten Töpfen, um das wahre Ausmaß der Geldströme zu verschleiern. Gleichzeitig ist für viele gesellschaftlich wichtige Aufgaben im sozialen und kulturellen Bereich kein Geld da. Durch die massive Finanzierung der Kirchen aus öffentlichen Kassen wird zudem die verfassungsrechtlich garantierte Trennung von Staat und Kirche ausgehöhlt. Daher muss die überbordende staatliche Kirchenfinanzierung dringend einer Revision unterzogen werden. Die positive Resonanz auf unsere Veranstaltung „Die Kirche und die Kassen” gibt uns dafür Rückenwind.

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